Taufe · Christliches Zentrum Bern
Die Taufe in der Freikirche.
In einer Freikirche wird getauft, wer selbst zum Glauben gekommen ist und den Schritt bewusst gehen will. Das nennt man Gläubigentaufe oder Erwachsenentaufe: getauft wird auf das eigene Bekenntnis, nicht als Säugling. Die Taufe rettet nicht. Sie ist das sichtbare Ja eines Menschen, der Jesus schon vertraut, und ein öffentliches Bekenntnis vor der Gemeinde.
Auf einen Blick
- Wer
- wer selbst an Jesus Christus glaubt
- Wann
- nach dem eigenen Ja, nicht als Säugling
- Womit
- mit Wasser, vor Zeugen
- Rettet sie?
- Nein, sie bezeugt den Glauben
- Bei uns
- Gläubigentaufe, so steht es in Satz 7 des Bekenntnisses
- Vorher
- eine Taufvorbereitung
- Anfragen
- am Sonntag ansprechen oder über die Kontaktseite
Was sie bezeugt
Ein sichtbares Ja.
Die Taufe macht etwas sichtbar, das vorher schon geschehen ist. Ein Mensch hat sich Jesus zugewandt und ihm sein Leben anvertraut. In der Taufe sagt er das vor Zeugen: vor der Gemeinde, vor der Familie, vor allen, die dabei sind. Deshalb nennt man sie ein öffentliches Bekenntnis.
Ein Bekenntnis kann niemand für einen anderen ablegen. Darum folgt die Taufe in einer Freikirche auf das eigene Ja und geht ihm nicht voraus. Diese Reihenfolge steht schon in der Apostelgeschichte: Zuerst nehmen Menschen die Botschaft an, dann werden sie getauft.
Für denselben Schritt gibt es mehrere Wörter. Gläubigentaufe sagt, wer getauft wird. Erwachsenentaufe sagt, wann. Taufe auf das Bekenntnis sagt, worauf hin. Und Wassertaufe benennt schlicht das Element. Gemeint ist jedes Mal derselbe Schritt.
Ein häufiges Missverständnis
Was die Taufe nicht ist.
Die Taufe rettet nicht. Sie ist kein Eintrittsticket und keine Leistung, mit der sich ein Mensch etwas verdient. Wer zu Gott gehört, verdankt das seiner Gnade und dem Vertrauen auf Jesus. Woran wir sonst glauben, steht unter Was wir glauben.
Die Taufe fügt dem Glauben nichts hinzu, sie macht sichtbar, was schon da ist. Für den Besuch im Gottesdienst ist sie keine Bedingung: Du kannst kommen, ohne getauft zu sein und ohne zu glauben.
In der Bibel
Vier Stellen zum Nachlesen.
Die Taufe steht dort nicht am Rand. Sie kommt im letzten Auftrag von Jesus vor und gleich wieder am ersten Tag der Gemeinde.
Matthäus 28,19
Jesus schickt seine Jünger los: Menschen zu Jüngern machen und taufen.
Apostelgeschichte 2,41
Wer die Predigt am Pfingsttag annimmt, wird getauft. Erst das Wort, dann das Wasser.
Apostelgeschichte 8,36–38
Ein Mann fragt unterwegs, was ihn noch hindert. Danach steigen beide ins Wasser hinab.
Römer 6,4
Die Taufe wird beschrieben wie ein Begraben und ein Aufstehen in ein neues Leben.
Prüfe am Text nach, was hier steht. Am Sonntag gehen wir Buch für Buch durch die ganze Bibel.
Siehe, da ist Wasser; was hindert mich, getauft zu werden?
Und die Kindstaufe?
Der Unterschied liegt im Zeitpunkt.
Die Landeskirchen taufen in aller Regel schon das Kind, und dafür gibt es dort eine lange Tradition. Freikirchen warten, bis ein Mensch selbst glaubt. Beide taufen mit Wasser. Der Moment ist ein anderer, und damit auch das, was die Handlung bezeugt. Den Vergleich der beiden findest du unter Freikirche oder Landeskirche?
Wenn du als Kind getauft wurdest und dich fragst, was das für dich heisst: Das besprechen wir gern persönlich. Solche Fragen gehören in ein Gespräch und nicht auf eine Webseite.
Vor Ort
Wie das Christliche Zentrum Bern tauft.
Im Christlichen Zentrum Bern ist es die Gläubigentaufe. Wir taufen Menschen, die selbst zum Glauben gekommen sind und diesen Schritt bewusst gehen wollen. Unser Bekenntnis fasst es in einem Satz:
«Wir glauben an die Wassertaufe und das Abendmahl für alle, die glauben.»
Wenn du dich taufen lassen willst, sprich uns an einem Sonntag an oder schreib uns über die Kontaktseite. Vor der Taufe gibt es eine Taufvorbereitung, alles Weitere besprechen wir persönlich. Und falls du uns noch nicht kennst, fang mit einem Besuch an. Wie so ein Sonntagmorgen abläuft, steht unter Dein erster Besuch.
Häufige Fragen
Was viele zur Taufe fragen.
Wer wird in einer Freikirche getauft?
Getauft wird, wer selbst zum Glauben gekommen ist und den Schritt bewusst gehen will. Man nennt das Gläubigentaufe oder Erwachsenentaufe: getauft wird auf das eigene Bekenntnis, nicht als Säugling.
Was ist der Unterschied zwischen Erwachsenentaufe und Kindstaufe?
Der Zeitpunkt. In den Landeskirchen wird meist ein Säugling getauft, und das hat dort eine lange Tradition. In den Freikirchen kommt die Taufe später, nach dem eigenen Ja. Das Wasser ist dasselbe, der Moment ein anderer.
Rettet die Taufe?
Nein. Die Taufe rettet nicht. Wer zu Gott gehört, verdankt das seiner Gnade und dem Vertrauen auf Jesus. Die Taufe ist das sichtbare Ja eines Menschen, der Jesus schon vertraut, und ein öffentliches Bekenntnis vor der Gemeinde.
Tauft das Christliche Zentrum Bern Erwachsene?
Ja. Im Christlichen Zentrum Bern ist es die Gläubigentaufe: getauft wird, wer selbst zum Glauben gekommen ist und den Schritt bewusst gehen will. Gottesdienst ist jeden Sonntag um 10:00 Uhr an der Fabrikstrasse 12 in Bern.
Muss ich getauft sein, um einen Gottesdienst zu besuchen?
Nein. Für den Besuch am Sonntag braucht es keine Taufe und keine Mitgliedschaft. Du kannst kommen, zuhören und wieder gehen.
Wie kann ich mich taufen lassen?
Sprich uns an einem Sonntag an oder melde dich über die Kontaktseite. Vor der Taufe gibt es eine Taufvorbereitung, alles Weitere besprechen wir persönlich.
Am Sonntag
Der nächste Gottesdienst ist am Sonntag.
Sonntag, 11. Oktober, 10:00 Uhr an der Fabrikstrasse 12 in Bern, aus Lukas. Danach essen wir zusammen.